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Literatur und Kunstberatung

Dr. phil. Sara Tröster Klemm ist Schriftstellerin, Wissenschaftsautorin und Kunsthistorikerin.

Kurzbiographie  

Geboren in der Kunststadt Basel und aufgewachsen in Genf, Basel und Dresden studierte ich von 2001 Kunstgeschichte und Geschichte an der FU Berlin und der Sorbonne Paris IV unter anderem bei Thomas W. Gaehtgens (Getty Research Institute, Los Angeles), Sarah Wilson (Courtauld Institute, London), Martin Schieder (Universität Leipzig) und Uwe Fleckner (Universität Hamburg). Bei Sarah Wilson schrieb ich eine Arbeit über Damien Hirst. Das weckte meine Begeisterung für die zeitgenössische Kunst, welcher ich seitdem folge. Während meines gesamten Kunstgeschichtsstudiums an verschiedenen Universitäten vermisste ich die Auseinandersetzung mit der Kunst der unmittelbaren Gegenwart. Maßgeblich unterstützt durch eine Landesinnovationspromotion der EU und des Freistaates Sachsens schrieb ich von 2011 bis 2014 meine Dissertation über Tim Eitel und die zeitgenössische Malerei der Neuen Leipziger Schule bei Prof. Dr. Jürgen Müller an der TU Dresden. Obwohl ich mich zunächst auch wieder mit einem alten Thema, der Dürerzeit, beschäftigen wollte, hatte ich dann doch den Mut und die Verve, mich ganz der zeitgenössischen Kunst, namentlich der gegenständlichen Malerei zu widmen. 2014 wurde ich mit summa cum laude promoviert. Im Anschluss veröffentlichte ich...
 

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Die Grundlage für das kompetente

Kunstgespräch – aus Expertenhand

Als promovierte Kunsthistorikerin und Schriftstellerin arbeite ich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Literatur. Kaum etwas liegt mir mehr, als mich in den intensiven Dialog mit einem einzelnen Gemälde zu vertiefen, alles darüber herauszufinden und aufzuschreiben. Aus diesem Grund habe ich ein System der individuellen Kunstanalyse entwickelt, welches Kunstsammlerinnen und Kunstsammlern eine hervorragende Grundlage für das weitere Nachdenken, die Auseinandersetzung und das kompetente Kunstgespräch liefert. Im besten Fall spreche ich dafür mit der Künstlerin oder dem Künstler persönlich im Atelier und erfahre somit aus erster Hand alles über die Bedeutung und den Hintergrund des Werkes. Das ist der große Vorteil, wenn man sich als Kunsthistorikerin konsequent auf zeitgenössische Kunst spezialisiert hat...

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Fünf Bücher und zahlreiche Publikationen

Mit Tim Eitel. Das investigative Bild erschien 2015 meine Dissertation im Gebr. Mann Verlag Berlin. Drei unterhaltsam geschriebene und gleichzeitig minutiös recherchierte Bücher über die zeitgenössische Kunst und Zeitgeschichte in Dresden sollten kurz darauf folgen. Diese schrieb ich im Auftrag des Freundeskreises der Städtischen Galerie Dresden. Meine Magisterarbeit, eine Bildbeschreibung des Heiligen Antonius, von den Dämonen gepeinigt, um 1520 war 2008 meine erste Buchveröffentlichung und motivierte mich, zu promovieren.

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Meine Arbeit

Neben Beiträgen für Ausstellungs- und Sammlungskataloge, Essays, Rezensionen für das Journal of Art History, Zeitungsartikeln und Magazin- und Buchbeiträgen schreibe ich auch Webseiten- und Katalogtexte für Künstler weltweit, von Europa bis in die USA, den Nahen Osten, Neuseeland und Australien. Zuletzt verfasste ich im Auftrag des US-Botschafterpaares Rakolta über deren in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) neu entstandene Sammlung von Kunst aus dem Nahen Osten zahlreiche Werkbeschreibungen, unter anderem zu Shirin Neshat. Ich bin auch als Wikipedia-Editorin aktiv und halte Eröffnungsreden und Vorträge. Eine Auswahl meiner bisherigen Publikationen ist hier aufgelistet.

Mein Angebot für Künstlerinnen

und Künstler

Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren, wenn Sie einen Text über Ihre künstlerische Arbeit – seien es einzelne Gemälde oder Ihr Lebenswerk – wünschen. Nach einem persönlichen Gespräch erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot.

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Kunstausstellung

Ein Herz für Cross-Over-Literatur

Mein Herz schlägt für die Cross-Over-Literatur. Immer wieder lote ich die Grenzen zwischen Literatur, Leben und Kunstbeschreibung aus. Deshalb haben nicht nur meine Fachtexte einen hohen sprachlichen und literarischen Anspruch – in meinen bisher nur einem ausgewählten Kreis bekannten literarischen Werken wähle ich einen Weg, der sich auf der Grenze von Fiktion, Fantasie und gnadenlos ehrlicher Realität bewegt. Das Schreiben ist mein Leben, und da nehme ich mir alle Freiheiten, die ein echt guter Text einfordert.

Mein Angebot für

Kunstsammlerinnen und -sammler

Sie haben gerade ein Gemälde oder eine Grafik erworben, und das Kunstwerk prangt nun in ihren Geschäfts- oder Privaträumen an der Wand? Stellen Sie sich vor, wie es wäre, kompetent über dieses einzelne Werk zu sprechen! Aber woher das Knowhow und das Wissen dafür nehmen? Schließlich geht es nur ganz am Rande darum, wie Ihnen das Bild gefällt, welche Farben und Gegenstände man darauf erkennt, und auch nicht, unter welchen Umständen Sie es erworben haben – auch wenn das als Einstieg für ein bereicherndes Kunstgespräch natürlich eine wunderbare Anekdote sein kann!

FAST–TRACK TO ART

Stellen Sie sich vor, wie es wäre, Ihr Gegenüber durch echten Kunstsachverstand und bestes Insiderwissen ehrlich zu beeindrucken: Was ist dargestellt? Wie und warum ist das Bild entstanden und welche Bezüge zu anderen Werken der Kunstgeschichte zeigen sich dem begeisterten Kunstkenner?

 

Wäre es nicht fantastisch, Parallelen zu Leonardo da Vinci, Rembrandt van Rijn oder Claude Monet aufführen und belegen zu können, und zu erleben, was für ein bereichernder Dialog sich daraus entwickelt? Doch woher sollen Sie das eigentlich genau wissen?!

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Kunstverstand
to go

Kunstsammeln macht glücklich!

 

Mit ziemlicher Sicherheit öffnet sich zwischen Rushhour, Call und Meeting keine spontane Lücke, in der Sie es rasch in die kunsthistorische Bibliothek oder in ein Archiv schaffen, um gründlich zu recherch-ieren, wie man gekonnt über Kunst und vor allem über dieses eine bestimmte Kunstwerk spricht.

 

Für dieses Problem gibt es eine Lösung: Beauftragen Sie die Kunsthistorikerin Ihres Vertrauens mit einer profunden Bildanalyse, die für Sie die Grundlage kommender, spannender Gespräche über Kunst, Kunst-geschichte, Kultur und das Leben legt.

Referenzen

"Für einen Künstler ist es ja durchaus schön zu bemerken, wenn jemand wohlwollend auf seine Herzensangelegenheiten blickt. Noch besser ist es, wenn dies mit solcher Klugheit und Genauigkeit wie bei Ihnen geschieht."

MICHAEL TRIEGEL

Künstler

"Haben Sie vielen Dank für den wunderbaren Artikel – so interessant und so toll geschrieben."

NIKLAS MAAK

Kunstressortleiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

"exzellenter wissenschaftlicher Beitrag" und "luzide Interpretationen". "Frau Tröster Klemm ist von bewundernswerter Bildgelehrsamkeit und kann die Werke Eitels durch viele kluge Vergleiche erklären."

 

PROF. DR. JÜRGEN MÜLLER

über Das investigative Bild

"überraschend brillante Einleitung" und "herausragende kunstimmanente Analyse einiger ausgesuchter Werke"

PROF. DR. ULRICH BISCHOFF

über Das investigative Bild

"Das Belegexemplar Ihres schönen Buches ist bereits bei uns eingetroffen, wir sind beeindruckt."

MUSEUM FRIEDER BURDA, BADEN-BADEN

2015 über Das investigative Bild

"Besondere Originalität (...) ganz ungewöhnlich forschungsintensive Arbeit", "eindrucksvoll."

PROF. DR. DR. H.C. THOMAS W. GAEHTGENS

Gründungsdirektor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris und bis 2018 Direktor des Getty Research Instituts GRI in Los Angeles über meine Magisterarbeit Die Große Diagonale

"(...) überzeugte mich vor allem die sprühende Phantasie Ihres Textes, welche mich häufig an die besten Traditionen der Science-Fiction-Literatur – denken Sie an Stanislaw Lem – erinnerte."

MARTIN KÖHLER

Geschäftsführer und Senior Vice President Boston Consulting Group

über Die Neuen Sklaven

ERSTER ROMAN

WGs erfreuen sich unter Studenten großer Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Alternativen. Kaum ein Student lässt sich diesen Hort an Erfahrungszuwachs entgehen, er reift daran, wird erwachsen und manchmal gammelig. So auch Lea. Sie ist die Anti-Heldin in Faustkampf – Memoiren einer ausrangierten Mitbewohnerin.


Doch ihr Mitbewohner quartiert statt seiner selbst zwei Italienerinnen ein. Mit der Zeit leben alle mög-lichen Menschen in der Wohnung, die Schwester, ihre Freunde, die Cousine, die Tante, noch andere Freunde und deren Freunde... Und es werden immer mehr. Lea weiß bald nicht mehr, wer abends an ihrem Küchentisch pafft und schmatzt und wer die Leute sind, die in ihrer Wohnung schlafen, ihr nackt aus der Dusche entgegenkommen, ihre Unterhosen ver-streuen und ihre halbvollen Gläser in der Spüle erodieren lassen. Die Wohnung verrottet, die Dusche schimmelt, in der Spüle stabeln sich mit Cola und Zigarettenstummeln gefüllte Aschenbecher und die Teller stapeln sich bis zur Decke – doch Lea ver-sucht sich davon zu überzeugen, dass keine WG ohne ein Mindestmaß an Unordnung auskomme.

Mit trockenem Humor und zwischen Fantastik und Lakonik hin und her schwingend beschreibt Lea ihre irrwitzige Reise durch unzählige Personenkonstellati-onen. Nur allzu schnell entlarvt sich die Idylle als brüchig und falsch, als leicht durchschaubare Marketingkam-pagne der Tourismusindustrie. Lea indes glaubt störrisch an ihr Glück und nichts kann sie beugen.

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„Langsam wurde mir bewusst, dass es vielleicht einfacher war, die Welt zu verändern, als seine Mitbewohner zu mehr Ordnung zu erziehen. Für alles braucht es freilich seine Zeit und ich brauchte ein wenig Zeit um meine Nerven zu beruhigen. War ich ursprünglich nicht eigentlich mit Enzo zusammengezogen? Was machte er? Wo war er? Was machte ich hier?“

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"Art is like medicine – it can heal. Yet I've always been amazed at how many people believe in medicine but don't believe in art, without questioning either."

Damien Hirst

KONTAKT

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

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