SARA TRÖSTER KLEMM

Schriftstellerin und promovierte Kunsthistorikerin

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Literatur und Kunstberatung

Dr. phil. Sara Tröster Klemm ist Schriftstellerin, Wissenschaftsautorin und Kunsthistorikerin.

"Am Donnerstagabend bin ich in eine Vernissage gestolpert und habe mir spontan dieses Bild gekauft... ".

 

Neues Kunstwerk@home? Und ratlos?

Sie haben gerade ein Gemälde oder eine Grafik erworben, und das Kunstwerk prangt nun in ihren Geschäfts- oder Privaträumen an der Wand? Stellen Sie sich vor, wie es wäre, kompetent über dieses einzelne Werk zu sprechen! Aber woher das Knowhow und das Wissen dafür nehmen? Schließlich geht es nur ganz am Rande darum, wie Ihnen das Bild gefällt, welche Farben und Gegenstände man darauf erkennt, und auch nicht, unter welchen Umständen Sie es erworben haben – auch wenn das als Einstieg für ein bereicherndes Kunstgespräch natürlich eine wunderbare Anekdote sein kann!

 

Kunstsachverstand to go – leicht, schwungvoll und individuell

Stellen Sie sich vor, wie es wäre, Ihr Gegenüber durch echten Kunstsachverstand und bestes Insiderwissen ehrlich zu beeindrucken: Was ist dargestellt? Wie und warum ist das Bild entstanden und welche Bezüge zu anderen Werken der Kunstgeschichte zeigen sich dem begeisterten Kunstkenner? Wäre es nicht fantastisch, Parallelen zu Leonardo da Vinci, Rembrandt van Rijn oder Claude Monet aufführen und belegen zu können, und zu erleben, was für ein bereichernder Dialog sich daraus entwickelt? Doch woher sollen Sie das eigentlich genau wissen?!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Grundlage für das kompetente Kunstgespräch

– aus Expertenhand

Als promovierte Kunsthistorikerin und Schriftstellerin arbeite ich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Literatur. Kaum etwas liegt mir mehr, als mich in den intensiven Dialog mit einem einzelnen Gemälde zu vertiefen, alles darüber herauszufinden und aufzuschreiben. Aus diesem Grund habe ich ein System der individuellen Kunstanalyse entwickelt, die allein dazu dient, dem Bildeigentümer eine hervorragende Grundlage für das weitere Nachdenken, die Auseinandersetzung und das kompetente Kunstgespräch zu liefern. Im besten Fall spreche ich mit dem Künstler oder der Künstlerin persönlich im Atelier.

 

Kurzbiographie

Sara Tröster Klemm wurde 1980 in der Kunststadt Basel geboren. Von 2001 studierte sie Kunstgeschichte und Geschichte an der FU Berlin und der Sorbonne Paris IV unter anderem bei Thomas W. Gaehtgens (Getty Research Institute, Los Angeles) und bei Sarah Wilson vom Courtauld Institute London. 2005 erhielt sie den Cicero-Essaypreis mit ihrem Essay Die Neuen Sklaven – Eine Realutopie. Von 2011 bis 2014 schrieb sie mit einer Landesinnovationspromotion der EU und des Freistaates Sachsens ihre Dissertation über zeitgenössische Malerei der Neuen Leipziger Schule an der TU Dresden. 2014 wurde sie mit höchster Auszeichnung promoviert.

Fünf Bücher und zahlreiche Publikationen

2015 veröffentlichte sie mit Tim Eitel. Das inverstigative Bild ihre Dissertation im Gebr. Mann Verlag Berlin. Drei unterhaltsam geschriebene, gleichzeitig minutiös recherchierte Bücher über die zeitgenössische Kunst und Zeitgeschichte in Dresden folgten. Diese schrieb sie im Auftrag des Freundeskreises der Städtischen Galerie Dresden. Ihre Magisterarbeit, eine Bildbeschreibung der Heiligen Antonius, von den Dämonen gepeinigt war 2008 ihre erste Buchveröffentlichung.  Außerdem schrieb sie neben Essays, Rezensionen, Zeitungsartikeln und Buchbeiträgen zahlreiche Webseiten- und Katalogtexte für Künstler in Europa, den USA, Neuseeland, Australien und zuletzt im Auftrag der Transcending Conflict Art Collection des Sammlerpaares Terry und John Rakolta Jr. neu entstandenen, sehr bedeutenden Sammlung von Kunst aus dem Nahen Osten, darunter Shirin Neshat, Dia Al-Azzawi, Ayman Baalbaki und Reza Aramesh.

 

Ein Herz für Cross-Over-Literatur

Sara Tröster Klemms Herz schlägt für die Cross-Over-Literatur. Immer wieder lotet sie die Grenzen zwischen Literatur, Leben und Kunstbeschreibung neu aus. Deshalb haben nicht nur ihre Fachtexte einen hohen sprachlichen und literarischen Anspruch, in ihren bisher nur einem ausgewählten Kreis bekannten literarischen Werken wählt sie einen Weg, der sich auf der Grenze von Fiktion, Fantasie und gnadenlos ehrlicher Realität bewegt. Das Schreiben ist ihr Leben, und da nimmt sie sich alle Freiheiten, die ein echt guter Text einfordert. Ihr zweiter, sehr persönlicher Roman ist in Entstehung. Der erste ist gerade auf der Suche nach einem Verleger.

Sara Tröster Klemm ist glückliche und stolze Mutter von drei Kindern. Für die Mütter der Neuen Zeit schreibt sie regelmäßig Blog-Artikel.

Kunstberatung & Literatur

Kunst sammeln – und darüber reden mit Kunstverstand-to-go!

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Kunstverstand-to-go

Kunst sammeln macht glücklich!

Mit ziemlicher Sicherheit öffnet sich zwischen Rushhour, Call und Meeting keine spontane Lücke, in der Sie es rasch in die kunsthistorische Bibliothek oder Archiv schaffen, um gründlich zu recherchieren, wie man gekonnt über Kunst und vor allem über dieses eine bestimmte Kunstwerk spricht.

 

Für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung: Beauftragen Sie die Kunsthistorikerin Ihres Vertrauens mit einer profunden Bildanalyse, die für Sie die Grundlage kommender, spannender Gespräche über Kunst, Kunstgeschichte, Kultur und das Leben legt.

ERSTER ROMAN

20. August 2020

Es hat lange gedauert, aber das Warten hat endlich ein Ende. Mit ihrem jüngsten Titel, Faustkampf – Memoiren einer ausrangierten Mitbewohnerin, geht Sara Tröster Klemm gegenüber der bisherigen Arbeit neue Wege. Aktuell ist sie noch auf der Suche nach dem passenden Verlag für ihren ersten Roman. Der zweite ist bereits in Arbeit, denn ohne Schreiben kann die fünffache Kunstbuchautorin nicht leben.

Worum geht's?
Wohngemeinschaften erfreuen sich unter Studenten großer Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Alternativen. Kaum ein Student lässt sich diesen Hort an Erfahrungszuwachs entgehen, er reift daran, wird erwachsen und manchmal gammelig. Die Geschichte beginnt in Paris. Lea leidet unter Platzangst und Einsamkeit und fragt sich, wie sie in diese missliche Lage kommen konnte. Die allein verbrachten Nächte machen ihr zu schaffen, was umso nachvollziehbarer wird, da sie einen Traumprinzen an der Angel hat. Doch der lebt in einem anderen Teich, weit weg, in einer öden Kleinstadt. Lea trifft andauernd Entscheidungen, die sie dann wieder in Frage stellt, und so ist auch ihre Versuch, auf einmal komplett alleine zu leben, nichts weiter als die hochdramatische Flucht einer idealistischen jungen Frau. Vor sich selbst? Ihre zwanghaft rosablumigen Träume vom harmo-nischen Zusammenleben in der Studenten-WG wurden brutal zertrümmert, das System „WG“ zum Horrorkabinett.
Bevor das Desaster seinen Lauf nahm, hatte Lea klare Vorstellungen: Ihre erste WG führte sie mit dem heißblütigen Latinomusiker Enzo. Salsa und lange Nächte sollten ihr neues Leben bestimmen. So der Plan. Doch Enzo quartiert statt seiner selbst zwei Italienerinnen ein. Mit der Zeit leben alle mög-lichen Menschen in der Wohnung, die Schwester, ihre Freunde, die Cousine, die Tante, noch andere Freunde... Und es werden immer mehr. Lea weiß bald nicht mehr, wer abends an ihrem Küchentisch pafft und schmatzt und wer die Leute sind, die in ihrer Wohnung schlafen, ihr nackt aus der Dusche entgegen-kommen, ihre Unterhosen verstreuen und ihre halbvollen Gläser in der Spüle erodieren lassen. Lea zieht beim köstlich kochenden, sensiblen Architekturstudenten Micha ein. Leas flauschige WG-Vorstellungen entwickeln sich zum Besten: Freunde, Partys, ein holzwurmzerfressener Tisch und die Dusche diskret in der Küche, was will man mehr! Bis aus den Untiefen des Höllenschlundes eine grauenhafte Person auftaucht. Mandy Maulzahn biedert sich als Michas neue Freundin an, bleibt für eine Nacht und die restlichen anderthalb Jahre auf rein provisorischer Basis: Wer keine Miete zahlt, muss auch nicht putzen, so Mandys Credo. Nicht selten stößt sie Lea, die sich als langweilige Spießerin entpuppt, mit ihren in unverhohlen fröhlichen Fäkalsprache vorgetragenen Problemstellungen vor den Kopf. Die Wohnung verrottet, die Dusche schimmelt und die Teller stapeln sich bis zur Decke – doch Lea versucht sich durch NLP davon zu überzeugen, dass keine WG ohne ein Mindestmaß an Unordnung auskomme.

Mit trockenem Humor und zwischen Fantastik und Lakonik hin und her schwingend beschreibt Lea, die zwanzigjährige Heldin des Romans, ihre irrwitzige Reise. Es führt sie durch unzählige Personenkonstellationen, bis sie in einem Pariser Schuhkarton landet. Aber nur allzu schnell entlarvt sich die Idylle als brüchig und falsch, als leicht durchschaubare Marketingkampane der Tourismusindustrie. Lea indes glaubt störrisch an ihr Glück und nichts kann sie beugen.


 

„Langsam wurde mir bewusst, dass es vielleicht einfacher war, die Welt zu verändern, als seine Mitbewohner zu mehr Ordnung und Hausarbeit zu erziehen. Für alles braucht es freilich seine Zeit und ich brauchte ein wenig Zeit um meine Nerven zu beruhigen. War ich ursprünglich nicht eigentlich mit Enzo zusammengezogen? Was machte er? Wo war er? Was machte ich hier?“

"Art is like medicine – it can heal. Yet I've always been amazed at how many people believe in medicine but don't believe in art, without questioning either."

Damien Hirst

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©2020 Sara Tröster Klemm